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Startseite >> Schulprogramm >> Integration >> Pädagogische Fragen

Pädagogische Fragen

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zur Integration

Kümmert sich die Doppelbesetzung ausschließlich um die Kinder mit Behinderung?

Im Schwerpunkt ja, aber nicht ausschließlich. Wir sind der Auffassung, dass Integration nur dann gelingen kann, wenn alle die ganze Klasse im Blick haben.

Ist das Lernniveau genauso hoch wie in den Parallelklassen?

Ja. In allen Jahrgängen werden Vergleichsarbeiten geschrieben. Das bedeutet, dass alle Klassen des Jahrgangs die gleiche Arbeit schreiben. Die Schülerinnen und Schüler der Integrationsklassen müssen sich also den gleichen Anforderungen stellen, wie alle anderen Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs.
Unsere Erfahrung zeigt, dass die Integrationsklassen im Vergleich ebenso gut und manchmal auch besser abschneiden als die Parallelklassen.

Wird in der Integrationsklasse der gleiche Stoff vermittelt wie in der Parallelklasse?

Ja. Für die Integrationsklassen gilt die gleiche Stoffverteilung wie für die Parallelklassen.

Wie werden Klassenarbeiten bewertet und Zeugnisse erstellt?

Klare Orientierung über ihren Leistungsstand ist für alle Kinder notwendig. Wir müssen den SchülerInnen deutlich rückmelden, wo ihre eigene Leistung gut war, aber auch, wo sie dringend an sich selbst noch arbeiten müssen. Doch Zensuren, bei denen leistungsstarke Kinder mit solchen "in einen Topf geworfen werden", die das aufgrund einer Behinderung niemals erreichen können, demotivieren und können Verzweifelung auslösen.

Deshalb muss eine Leistungsbewertung in einer Integrationsklasse auf das entsprechende Kind bezogen sein. Das erfordert individuell formulierte Rückmeldungen bei Klassenarbeiten und in Berichtszeugnissen. Doch in einer Gesellschaft, in der der Leistungsgedanke heute wieder stärker in den Mittelpunkt rückt, ist das eine Gradwanderung zwischen verschiedenen wichtigen Prinzipien. Wir geben in den Integrationsklassen der Jahrgänge 5+6 individuelle Lernentwicklungsberichte , diese werden aber durch Noten ergänzt.
Dadurch erhält jedes Kind eine inidividuelle Rückmeldung, kombiniert mit einer Art Vergleichsmaßstab mit den Mitschülern über die Noten. Die Art der Bewertung von Leistungen der SchülerInnen mit Förderbedarf wird individuell abgestimmt. Diesem gehen grundsätzlich auch Verabredungen zwischen SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften voraus.
In beiden Jahrgängen werden (wie auch in den Regelklassen ab dem Jahrgang 3) Ziel-Leistungs-Vereinbarungen zwischen jedem Schüler/jeder Schülerin, den Eltern und Tutoren in entsprechenden Gesprächen verabredet.

Bitte sprechen Sie uns an!

Mein Kind hat Schwierigkeiten in der Grundschule. Ist es dann in einer Integrationsklasse besonders gut aufgehoben?

Die Frage lässt sich nicht einfach mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Dies ist immer abgängig von zahlreichen verschiedenen Faktoren.

Bitte sprechen Sie uns persönlich an.


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Zuletzt bearbeitet am 12.11.2009

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