Skilanglauf-Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“
„Turbo“ führt großartige GSE-Jungs auf
Platz vier, Mädchen kämpfen tapfer!
 Die SkiläuferInnen der GSE |
Yannick Dritter der Hamburger Meisterschaften
Das war die beste Leistung, die eine GSE-Skilanglaufmannschaft je erzielt hat: Unsere Jungen haben den großen Favoriten mächtig eingeheizt und sind beim Hamburger Finale bei „Jugend trainiert für Olympia“ auf den 4. Platz vorgefahren, nur ganz knapp hinter den Drittplatzierten vom Gymnasium Hochrad. Bei guten Schneebedingungen im Skizentrum Finsterau (Bayrischer Wald) konnten unsere Jungs, die nach den Einzelrennen zwischen Hochrad und dem Albrecht-Thaer-Gymnasium bereits Vierte waren, mit der drittbesten Staffelzeit über 3 x 4,2 km im abschließenden „Jagdrennen“ noch drei Minuten auf Hochrad aufholen und den Vorsprung auf das ATG von zwei auf acht Minuten vergrößern. Ein Riesenerfolg!
Unsere Mädchen hielten sich tapfer, konnten sich in der diesmal besonders starken Mädchen-Konkurrenz allerdings nicht vorn platzieren. Auch nach einer Aufholjagd in der Staffel, in der drei Minuten gut gemacht wurden, konnte Platz acht aus den Einzelrennen nicht mehr verbessert werden.
Herausragend bei den Jungen: Thorbjörn „Turbo“ Käppeler, der mit seinem sauberen Skating-Stil im Training bereits die haushohen Favoriten beeindruckte und gehörig verunsicherte. Im Rennen hatten die Kraftpakete vom Heinrich-Heine-Gymnasium dann etwas mehr zuzusetzen, aber unser „Turbo“ erreichte mit 18:34 Minuten über die anspruchsvolle 4,2-km-Distanz mit rasanten Abfahrten, engen Kurven und harten Steigungen ebenfalls Platz vier in der Einzel-Gesamtwertung. Im Kampf für die Mannschaft steigerte er sich beim Staffelrennen sogar noch einmal deutlich und wurde mit 16:56 Minuten gestoppt.
Toll auch die Steigerungen der anderen Jungen: Alle fuhren auf der angefrorenen Loipe im Staffelrennen deutlich schneller als im Einzelrennen, Diego Ballester konnte sich sogar um mehr als drei Minuten verbessern. Für die größte Überraschung sorgte Yannick Ossey, der in den drei Tagen zuvor die klassische Langlauftechnik erlernte und im Jahrgang 1995 Dritter der Hamburger Meisterschaften in 23:17 Minuten wurde. Wie bei den Mädchen waren auch bei den Jungen überwiegend Skilanglauf-Anfänger für die GSE am Start. Toll, wie sie nach drei Tagen Training den harten Kurs zweimal meisterten und manchen schmerzenden Sturz wegsteckten. Das macht Hoffnung auf eine starke Mannschaft auch im nächsten Jahr!
Ganz stark bei dem Mädchen: Nammon Gehl, die sich im Kraft zehrenden Skating-Stil erfolgreich versuchte, und Marie Seilkopf, die wieder mit blitzsauberer Technik beeindruckte und am Staffeltag mit einer Mixtur aus Klassik und Skating sogar die von Nammon vorgelegten Skating-Zeiten unterbot.
Insgesamt hatten alle 12 angetretenen Schulen ein Riesenglück: Wenige Tage vor der Anreise lag kein Schnee, der dann aber pünktlich kam. Anfangs musste bei Schneefall und Sturmböen trainiert werden: Nach dem letzten Rennen setzte Tauwetter ein – und zum Schluss verwöhnte uns doch noch die Sonne. Einige nutzten die Gelegenheit, um am letzten Nachmittag noch eine 11-km-Tour mit langen Abfahrten ins 250 m tiefer gelegene Mauth zu unternehmen.
Coach der Mannschaften war zum vierten Mal Sportlehrer Peter Stielert, der von seinen ehemaligen Schülern Nicolas Danylec und Aleena Oetting tatkräftig unterstützt wurde, die ebenfalls viermal dabei waren: zweimal als Teilnehmer, zweimal als Betreuer.
Die Ergebnisse als PDF-Datei zum download: Ski-LL-Ergebnisse.pdf
Gez. „Coach“ P.Stielert, 02.02.2007
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