Unverdientes Aus unserer JtfO-Fußballer Jg.94/95 Überragender Ismail umsprintet alle Gegner, aber:
Starke GSE-Jungen unglücklich ausgeschieden
Dieses unglückliche Ausscheiden in der ersten Runde des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ (WK II) haben unsere leidenschaftlich kämpfenden Fußball-Jungs nicht verdient: In einer starken Gruppe waren wir mindestens so gut wie die anderen, haben acht Tore erzielt, hatten die „Eliteschule des Fußballs“, Gesamtschule Am Heidberg, verdient an den Rand einer Niederlage gezwungen – und sind durch ein Missgeschick in der letzten Spielsekunde (!) doch ausgeschieden.
Im ersten der drei Spiele ging es gleich gegen die Heidberger. Nach einer Gemeinschaftsproduktion von Ismail Karacömart, Ufuk Büyüktatar und einem Heidberger Abwehrspieler rollte der Ball zu unserer 1:0-Führung ins Netz. Den möglichen Sieg verdienten wir uns im Laufe des Spiels durch leidenschaftlichen Kampf, und wir hatten besonders durch die mitreißenden Solosprints von Ismail immer wieder Chancen auf ein weiteres Tor. Zum Schluss aber überschlugen sich die Ereignisse: Ein aussichtsreicher Angriff von uns wurde durch einen rätselhaften Schiedsrichter-Pfiff unterbunden, im Gegenzug überraschte uns das 1:1. In der letzten Minute ersprintete sich Ismail erneut die Chance zum 2:1, doch frei vor dem Tor konnte er den Torwart nicht überwinden. Und als der letzte Angriff der Heidberger abgewehrt schien und einer unserer Abwehrspieler den Ball erwischte, schien zumindest das Unentschieden gegen den hochfavorisierten Gegner unter Dach und Fach zu sein – doch statt den Ball zur Seite zu klären, spielte er den Ball fünf Meter vor dem Tor einem Gegner vor die Füße, der nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:2, eine fast tragische Niederlage.
Doch unsere Jungs rafften sich auf. Nun sollte die ebenfalls sehr starke Heinrich-Hertz-Schule, die ihr erstes Spiel 4:1 gewonnen hatte, bezwungen werden, um das Weiterkommen mit Platz zwei zu sichern. In einer ausgeglichenen Partie traf Ismail nach einem Solo zwar die Latte, es gab auch weitere Chancen, es reichte aber „nur“ zu einem dennoch achtbaren 0:0.
Letzte Hoffnung: Ein Sieg mit mindestens drei Toren Vorsprung gegen den letzten Gegner Tonndorf – und darauf hoffen, dass die Heidberger gegen die HHS gewinnen. Nach kurzem 0:1-Schockzustand taten wir dann unseren Teil und gewannen souverän 7:2. Doch auf dem Nebenplatz trennten sich die Mannschaften 0.0, was beiden zum Weiterkommen reichte.
Fazit: Schade, mit dieser couragierten und spielstarken Mannschaft hätten wir möglicherweise weit kommen können, die Achtelfinalgegner klingen durchaus „machbar“. Doch letztlich haben wir uns selbst geschlagen. Aus einer leidenschaftlich kämpfenden Mannschaft, die keinen Zentimeter ihrer Trikots auf dem pfützenreichen Matschgrandplatz sauber ließ, ragten der pfeilschnelle Torjäger Ismail Karacömart, der an fast allen Toren beteiligt war, Abwehr-Chef Roberto Seminario und Torwart Lukas Andresen heraus.
Torschützen: Ismail Karacömart (4), Michel Netzbandt (2), Roberto Seminario, Ufuk Büyüktatar.
Das GSE-Team: 8a: Kenan Aydin, Dennis Gorsantovs. 8d: Lukas Andresen, Michel Netzbandt, Safak Ocak, Roberto Seminario, Yannick Wiegand. 9a: Finn Bolle, Ufuk Büyüktatar. 9b: Moritz Kessler. 9c: Tobias Perle. 10d: Emanuel Eduah, Ismail Karacömart.
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| Ergebnisse: | | Heinrich-Hertz-Schule - KS Tonndorf | 4:1 | | GS Eppendorf - GS Am Heidberg | 1:2 | | Heinrich-Hertz-Schule - GS Eppendorf | 0:0 | | GS Am Heidberg - KS Tonndorf | 4:0 | | KS Tonndorf - GS Eppendorf | 2:7 | | GS Am Heidberg - Heinrich-Hertz-Schule | 0:0 |
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| Endstand | | 1. GS Am Heidberg | 7 P. / 6:1 T. | | 2. Heinrich-Hertz-Schule | 5 P. / 4:1 T. | | 3. GS Eppendorf | 4 P. / 8:4 T. | | 4. KS Tonndorf | 0 P. / 3:15 T. |
gez. P.Stielert, Fachleitung Sport, 28.10.2009
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